Weitere Informationen über den Verein

Die DJK Göttingen ist zunächst einmal ein Sportverein wie andere Sportvereine auch. Wir versuchen jedoch eine Mittlerrolle zwischen Kirche und Sport zu verkörpern, d. h. wir vertreten die Kirche im Sport und den Sport in der Kirche. Christliche Wertvorstellungen in den Sport und seine Organisationen einzubringen, ist die eine Richtung unseres Auftrages, und Bewusstseinsbildung im kirchlichen Bereich für die positiven Wirkungen des Sports ist die andere Richtung. Dies hat zur Konsequenz, dass wir sowohl Mitglied im Landessportbund (Niedersachsen) als auch im DJK Diözesanverband (Hildesheim) sind.

Als Mitglied des Landessportbundes bieten wir unseren Mitgliedern vor allem Spaß im Sport. Nicht die Höchstleistung, der Sieg um jeden Preis oder das Geld zählt, sondern der Mensch. Erst an zweiter Stelle kommt die Leistung.

Als Mitglied des DJK-Verbandes ist es Ziel des Vereins, seinen Mitgliedern zusätzlich zu einem sachgerechten Sportangebot im Leistungs- und vor allem im Breitensportbereich auch ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl unter besonderer Beachtung christlicher Grundwerte zu bieten. Die Fair-Play-Initiative wurde wesentlich durch die DJK ins Leben gerufen (übrigens auch die Breitensportidee "Sport für Alle").

Der DJK-Verband wurde 1920 von dem kath. Priester Carl Mosterts als Sportverband gegründet. Nachdem er 1935 verboten wurde, erfolgte die Wiedergründung 1947 als Verband für Leistungs- und Breitensport. Prälat Ludwig Wolker, damaliger Vorsitzender der DJK, war einer der geistigen Väter des DSB (Deutschen Sportbundes).

Der Name ‚Deutsche Jugendkraft‘, abgekürzt durch die drei Großbuchstaben DJK, geht in der Wortwahl auf den Sprachgebrauch der Gründungszeit (1920) zurück. Er hat nichts mit der Zeit des Nationalsozialismus zu tun: ganz im Gegenteil wurde die DJK durch ihre kritische und konsequente Haltung letztendlich verboten und der damalige DJK-Reichsführer (Adalbert Probst) im Jahre 1935 ermordet.

(ein Zitat zum Abschluss)
"Wenn ich um den höchsten Sporttitel kämpfe,
und meine ganze Energie für den Sieg einsetze,
und da wäre kein Mensch, der mich liebt, und keiner, den ich liebe,
dann wäre ich nur ein funktionierendes Muskelpaket, ein Sportroboter.

Wenn ich alles Denken und Tun nur auf den Sport ausrichten würde,
also der Leibesübung mein ganzen Leben opferte,
und es wäre nirgendwo Liebe im Spiel,
was sollte mir das alles nützen? ..."

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